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Imagination

Studien zur Wirksamkeit der Vorstellungskraft in Prozessen religiöser Bildung (Abstract zur Habilitationsschrift von Prof. Dr. Martin Steinhäuser, Münster: LIT 2011)

In der Allgemeinen Pädagogik ist der Begriff „Imagination“ unter Einbeziehung philosophischer, neurologischer und psychologischer Forschungen für die Vorgänge „verständnisintensiven Lernens“ unter bildungstheoretischen Voraussetzungen fruchtbar gemacht worden (Fauser: „Innenseite menschlicher Erfahrung“, „Möglichkeitssinn“ im dialektischen Wechselspiel zwischen Abwendung von äußerer Realität und erneuter Zuwendung zu ihr). Außerdem liegen bereits erste Ansätze vor, „Imagination“ zur Analyse von Wirkweisen religiöser Bildung heranzuziehen (Schweitzer, Hilger).
Die Untersuchung leistet eine Kommunikation in zwei Richtungen: Zum einen erschließt sie „Imagination“ begrifflich-theoretisch für eine Propädeutik religionspädagogischer Bildungsprozesse. Zum anderen wendet sie das dabei gewonnene Instrumentarium interpretierend auf einige vorliegende wissenschaftliche Arbeiten des Vf. zur Religionspädagogik (überwiegend im gemeindepädagogischen Bereich) an. Dabei beschreitet sie drei Reflexionsebenen: Neben Arbeiten zur empirischen und historischen Forschung bezieht sie solche mit konzeptionalisierender sowie wissenschaftsdidaktischer Absicht ein. Auf allen drei Reflexionsebenen versteht sie Bildung nicht so, dass es dabei ausschließlich um die formale und materiale Bildung des Einzelnen ginge, sondern systembezogen, d.h. unter Einbeziehung der Kontexte und Strukturen des bildenden Handelns.

 

 

 

Auf diese Weise werden die Chancen und Grenzen des Begriffs „Imagination“ für das Verständnis religionspädagogischer Bildungsprozesse ermittelt. Die Hypothese dabei lautet, dass ein gezielter Einbezug der „Imagination“ sowohl in theologischer (z.B. imago Dei, eschatologische Existenz) als auch in religionsdidaktischer Hinsicht (z.B. Symbole, anamnetische, mimetische und antizipatorische Praxis) belastbar und fruchtbar ist.


 





 

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